Modul IK.31.99:
Chäppeli-Alm

Baubeginn 20.06.2013
Grösse: 120x65cm 1 gleisige Wende
Ges. Gleislänge: 2.8m
Ges. Gewicht: 31kg
 
       
Eine kleine Geschichte:

Die Namensgebung dieser Gegend ist die kleine Kapelle in der nähe zum Wald, die von den einheimischen liebevoll Chäppeli genannt wird. Das kleine Bergdorf liegt an einem wunderschönen Bergsee. Chäppeli-Alm ist bei den Touristen sehr beliebt. Hier wird viel Geboten: Kleine Hotels mit ihren Sonnenterassen, die Bäckerei mit ihren frischen Backwahren, der See ist geeignet zum angeln, schwimmen, surfen oder einfach mit dem Mietboot den See zu erkunden. Auch die Wanderer kommen nicht zu kurz mit den Wunderschönsten Wanderwege dieser Region.
 
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2013 Baubeginn
 
  Am 20. Juni 2013 war der Startschuss von diesem Wendemodul. Nachdem der Modulkasten zusammengeschraubt und geklebt wurde, wird der gleislauf auf das Deckblatt gezeichnet. Der Gleisabstand im kurven Beriech beträgt 300mm, 267mm und 230mm. Mit diesen abständen sollte gem. NEM 112 alle Lokomotiven und Wagen aneinander vorbei kommen. 
Als Hilfsmittel, um einen schönen Bogen zu bekommen, nahm ich eine Holzleiste. In die Holzleiste wurde ein Zentrierloch gebohrt, von diesem aus in den oben genannten abstände weitere Löcher gebohrt. Anschliessend wird die Leiste am Deckblatt befestigt, aber nur so fest das man die Leiste gut bewegen kann. Nun nimmt man einen Bleistift und zeichnet die Bögen an, wie mit einem Zirkel.
Jetzt werden die Korkstreifen den Linien entlang geklebt und mit Pinnwandnägel fixiert, bis der Weissleim trocken ist.

   
 
Für die Korkunterlage der Weiche, verwende ich eine Kopie der Weiche, zeichne mit einem Schwarzen Filzstift den Rand und die Gleismitte an. Anschliessend wird es mit einem Cutter ausgeschnitten.
     
 
Damit der Weissleim immer schussberiet ist, stelle ich ihn kopfüber in ein Gurkenglas.
     
 
Bevor der Kork mit Pinnwandnägel fixiert wird, wird noch schnell mit einer Weiche, die Lage sicherheitshalber kontrolliert.
   
 
Die Korkstreifen von Conrad werden am besten halbiert ...
     
 
... damit man sie besser im Bogen verlegen kann. 
     
 
   
 
     

  Mit der Gleisprofillehre wird der Modulübergang genau gesetzt, aber es kann sein das der Kork ein wenig höher ist und das Gleis nicht schön durch passt. Dann wird mit einem Schleifklotz auf die richtige Höhe geschliffen.
Die umgebauten Weichen werden verteilt.
Was an den Weichen umgebaut wurde steht hier.
     
 
Mit einem Stift werden die Löcher für den Stelldraht und die Anschlusslitzen angezeichnet und anschliessend gebohrt.
     
 
     
 
Weiter geht es mit dem Schienenverlegen.    
     
 
In der Kurve wird der gleisabstand mit langen Schnellzugwagen kontrolliert.
     
  Die umgebauten Conrad Weichenantriebe werden montiert und justiert.
Was umgebaut wurde steht hier.
Das Modul ist nun Betriebsbereit und wird eine Zeitlang getestet bevor es mit der Ausgestaltung weiter geht.  
2016 Bergbau
 
 
Alle Gleise wurden entfernt und sind durch eine einfache Gleisschlaufe ersetzt worden.   Als nächstes kommt mal im groben die Berg-Modulrand-Wand auf das Modul.
     
 
Die vorgefertigten Häuser werden auf einem stück Karton verteilt, um die ungefähre Position für den späteren Standort auf dem Modul zu ermitteln.
     
 
  Dann wird mit Holzleisten und Bräter, Verstrebungen und Aufbauflächen für die Häuser, den See und für die Geländehaut erstellt.
     
 
Während der Leim trocknet widmen wir uns dem Tunnelportal.   Um das Tunnelportal zu verstärken wir ein Holzstück zugeschnitten und schwarz angemalt ...
     
 
und hinter das Tunnelportal verklebt
     
 
Für die Tunnelinnenwand verwende ich Schaumstoffplatten mit eingravierten Steinen.   Zur Befestigung werden kleine Holzleisten vormontiert.
     
 
und danach wird mit Weissleim ...   ...die Schaumstoffplatte befestigt.
     
 
    Mit der gleichen Schaumstoffpatte wird bei der Tunneleifahrt eine Stützmauer erstellt
     
 
     
 
im Einfahrtbereich des Tunnels, wird mit Schwarzer Pulverfarbe die Gleise und der Schotter eingefärbt...
     
 
...um mehr Dunkelheit im Tunnel zu vermitteln.   Noch ein Deckel, der auf der Unterseite schwarz eingefärbt ist, drauf und fertig ist das Tunnelportal
     
 
Mit Aluminium Fliegengitter wird die Landschaftsoberfläche abgespannt.
     
 
Viele Gipsbinden werden zur Vorbereitung zurechtgeschnitten.   Die erste Lage wird Vertikal über das Fliegengitter verteilt.
     
  am Schluss sind drei schichten Gipsbinden über das ganze Fliegengitter verteilt. Die erste Lage Vertikal, die zweite Horizontal und die dritte wieder Vertikal. Durch diese drei schichten ergibt sich eine feste und stabile Oberfläche.
     
 
An den steilen Stellen wird nun Modelgips in einer Stärke von ca. 2-3cm aufgetragen...   ... und nach dem trocknen werden dort Felsstrukturen mit einem Stechbeitel eingeritzt.
     
 
     
  zur Zeit eine schöne Schneelandschaft.
     
 
Mit brauner Farbe um die Felsen sieht man jetzt schon etwas besser wo sich die Felswände befinden.   Die Felswand wird zuerst mit grauer Farbe deckend eingestrichen.
     
  Sobald die grau Farbe durchgetrocknet ist, wird sehr Dünnflüssige schwarze Farbe über die Felsen verteilt.
     
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