Modul IK.31.01:
Stillgelegter Bahnübergang

Baubeginn: 05.04.2010
Grösse: 60x40cm 2 gleisig
Ges. Gleislänge: 120cm
Ges. Gewicht: 7kg
     
Eine kleine Geschichte:

Bis vor einigen Jahren verlief hier noch die alte Kantonsstrasse. Aber mit dem zunehmendem Strassen und Schienen Verkehr kam es immer wieder zu brenzligen Situationen und auch Unfällen. Somit entschloss sich die nahliegende Gemeinde und der Kanton etwas dagegen zu unternehmen, und bauten an einer anderen Stelle eine Strassenunterführung. Als die neue Strasse gebaut wahr, wurde der Bahnübergang zurückgebaut und das Bahnwärterhäuschen an eine Privatperson verkauft.
 
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2010 Das erste Modul wird gebaut 
 
 
Am 13. März 2010 kam das erste Modul an, inkl. vier Standbeine.    der erste ''Spatenstich'' war jedoch erst am 5.April 2010.
     
  Bei der Montage der Kopfstücke darauf achten das man die inneren Schrauben ein wenig nach innen versetzt anschraubt. Damit verhindert man, dass die Kopfstücke vorstehen und somit einen Spalt bei den Modulübergängen verursacht wird. Diesen Hinweis bekam ich von der Firma Zembatech.
Der Rahmen ist zusammengebaut.
Mithilfe der Montagenplatten an den vier Ecken, auch von
"Zembatech", ging es relativ einfach mit dem Zusammenbau.
 
  Mithilfe der Montageplatten wird das Deckblatt eingelegt und verschraubt.
Nach sNs Norm wird die Gleisposition auf dem Deckblatt aufgezeichnet (Position erstes Gleis 120mm von Modulkannte, zweites Gleis 26.5mm vom erstem Gleis, jeweils Gleismitte). Danach werden die Korkstreifen mit Weissleim aufgeklebt und mit Pinnwandnägel fixiert.     
  Mit der Gleismontagelehre werden die Gleise positioniert und mit Trix Gleisschrauben provisorisch angeschraubt. Die Gleise werden erst beim Schottern verleimt. 
Um die Gleise an der Modulkannte zu fixieren, hab ich einige Messingschrauben (3x20mm) geköpft und einen Schlitz mittels Dremel gefräst. Hierbei darauf achten das der Schlitz genau in der Mitte ist. Ansonsten bricht die Schraube und es ist mühsam sie wieder herauszudrehen. :)    
     
 
Die Messingschrauben so nah wie möglich an die Schiene und zwischen die Schwellen, in das vorgebohrte Loch von 2mm reinschrauben. Soweit bis die Schraube auf Schwellenhöhe und der Schlitz 90° zur Schiene ist. Mit Hilfe von Handseife lässt sich die Schraube einfacher reindrehen. Anschliessend wird die Schiene mit der Messingschraube verlötet.     Da die Schrauben etwas länger sind und unter dem Deckblatt rausschauen, habe ich es gleich auf beiden Modulseiten als Einspeisepunkt für die Schienen benutzt. Danach wird die 0,5mm2 Kupferlitze Angelötet und es muss darauf geachtet werden, das kein Kontakt zum metallenen Modulkopf entsteht. 
     
 
Mit dem Dremel die Schienen zurückschneiden.    nun sind die Gleise Parallel verlegt. 
     
 
Der Ausschnitt für den späteren Bachlauf wird ausgeschnitten.   Ich hatte bedenken, die Gleiseinspeisung über die Schrauben zu erstellen, im Forum von sNs hab ich mal die Frage in die Runde geworfen und es wurde mir empfohlen, die Gleiseinspeisung direkt an die Schiene anzulöten. 
     
 
Auch die Lötstellen an der Modulkannte habe ich nochmal neu erstellt. Diesmal mit grösserer Hitze (ca. 450° Celsius).   Um dem rumhängen der Verdrahtung vorzubeugen, werden sie in Installationskanäle versorgt.
     
  Damit die Preiser wissen was gebaut wird, darf eine Bautafel nicht fehlen.
     
2011 Weiter geht es mit der Landschaftsgestaltung 
 
  Da ich landschaftlich mehr Bewegung möchte (die Natur ist in meiner Gegend fast nirgends flach) habe ich den Ausschnitt im Brett vergrössert. 
 
Als nächster schritt folgt die Einfärbung der Schienen. Da das Modul schon einige mal im Einsatz war, werden die Schienen erst gründlich mit Sprit gereinigt. Anschliessend werden mit einer Airbrushpistole und Revell Aquacolor Lederbraun 84 Matt, die Schienen eingefärbt. 
     
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