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Weiter geht es mit der Strasse: Die Strassenoberfläche dick mit Weissleim (dem ein paar Tropfen Wasser beigemischt wird) satt einstreichen...    ...und anschliessend das Granulat aus dem Noch Strassenbauset darüber streuen.
     
Damit das Granulat besser hält, wird leicht mit dem Finger das Granulat in den Leim gedrückt   
     
 
Wenn der Leim Trocken ist, wird das restliche Granulat abgesaugt und die Oberfläche mit einem Schleifpapier flach aber nicht glatt geschliffen.    Mit einem Rollpinsel wird nun die Noch Strassenfarbe aufgetragen um die Oberfläche zu versiegeln 
     
 
Für die Fahrbahnmarkierung nehme ich einen weichen weissen Farbstift und zeichne die Streifen und Linien auf die Fahrbahn auf, anschliessend wird der Finger nass gemacht und die Markierung leicht verwischt.
     
  Gleiches vorgehen mit der Fahrspur, hier wird jedoch ein weicher Bleistift verwendet. 
   
Nun kommen wir zur ersten Begrünung. Hierfür wird dickflüssiger Weissleim (mit wenig Wasser und ein paar Tropfen Spüli) aufgetragen. Auch hier ist es besser in kleinen schritten zu arbeiten.   
     
 
Nach kurzem antrocknen des Leims, wird mit einem Staubsauger, dem ein Tuch oder etwas ähnliches davorgehalten wird, die überzähligen Grasfasern abgesaugt. Die aufgefangenen Grasfasern werden in ein leeres Gefäss gefüllt, damit sie später wieder gebraucht werden können. 
     
  Da ich einen harmonischen Übergang zwischen den Modulkannten haben möchte, habe ich mich für Heki 3361 Grasfasern entschieden. Mit dem möchte ich bewirken das meine Module in unterschiedlichen Reihenfolgen mehr oder weniger immer zusammenpassen.
      
 
Zwischen den Modulkannten mische ich noch andere Grasfasersorten bei (wie hier z.B. am Bahndamm entlang) das gibt mehr Abwechslung und es wirkt lebendiger.    Den Waldboden habe ich mit Rotbraunem Turf und Grasfasern von Heki bestreut.
     
  Der Wald wächst langsam, auch hier von Heki, Büsche und Bäume in diversen Farben für ein harmonisches Gesamtbild. 
     
 
     
 
Ein paar Fotos mit Sonnenlicht.     
     
 
Bevor irgendein Preiserlein von der Brücke stürzt, habe ich schnell ein Brückengeländer aus 6mm Tackerklammer gemacht. Anschliessend mit mattschwarzer Farbe eingefärbt. 
   
 
Weiter geht es mit dem Weidezaun: Als Weidepfahl nehme ich d=1mm Stahldrähte, die ich in vorgebohrte Löcher, mit einem Abstand von ca. 1,5cm zueinander einklebe. Anschliessend werden die Stahldrähte Lederbraun eingefärbt. 
     
 
Damit die Preiserlein keine nasse Füsse bekommen, hat der Verein Schweizer Wanderwege eine Brücke über den Bach spendierte.   Bereit für das Modultreffen Trains and Trucks Frauenfeld August 2011. 
     
 
Nachdem die Weide begrünt wurde, kommt nun der Weidezaundraht. Dafür habe ich eine einzelne Kupferlitze genommen, einmal um den Pfosten gewickelt und mit Sekundenkleber fixiert.
     
 
Fahrleitungsmasten Typ R selbst gemacht. Wie das geht hier.    
     
 
Da die Hausbesitzer hier wegen dem Lärm fast zu keinem Schlaf gekommen sind, muss eine Schallschutzwand her.
Die Stützpfähle sind aus Messing H-Profilen, die ich grau angestrichen habe. Die Schallschutzmauer besteht aus 2x150g Papier, dass ich ebenfalls grau gestrichen habe.
     
 
Jetzt kommt der Vorgarten dran: Für den Teich wird ein Loch in die Grundplatte gebohrt und Fliegengitter von unten angetackert.   Mit braun eingefärbtem Gips und ein paar Steinen  wird das Loch gefüllt...
     
 
Als Untergrund für den Teich nehme ich gesiebte Blumenerde und für die Uferböschung feinen Sand. Die kleine Bootsanlegestelle habe ich aus 1mm Balsaholz mithilfe eines Leistenschneider selbst gemacht.   Anschliessend wird der Vorgarten begrünt, mit saftig grünen Grasfasern da hier regelmässig gegossen und gedüngt wird.
     
 
noch einige Sträucher und Bäume gesetzt.
     
  An der Vorderkante entsteht ein Sonnenblumenfeld. Die ersten 95 Sonnenblumen sind gepflanzt, als Flächenvergleich liegt ein 2 Fränkler daneben.
     
2012 kleine Ausschmückungen
     
Weitere 475 Sonnenblumen wurden eingepflanzt.
Als Untergrund bei den Sonnenblumen nehme ich gesiebte Lehmhaltige Erde aus dem Wald.
 
   
  Auf der Weide grasen nun Kühe von der Firma Noch, die aber farblich dem grau Vieh meiner Gegend angepasst wurden.
Der Viehtränkewagen war einmal ein 6er Holzdübel, der Einfüllstutzen wahr mal ein Zahnstocher, die Räder aus abgeschnittenen Nagelköpfen und der Deichsel aus dem Nagelstift. Das ganze noch bemalt und fertig ist die Viehtränke.
     
2013 Das Sonnenblumenfeld muss weichen
   
 
Da dieses Modul schon an einigen Ausstellungen dabei wahr, stellte ich fest das einige Sonnenblumen an der anlagekannte abgebrochen sind. Damit nicht noch weitere Sonnenblumen dran glauben müssen, werden sie abgebaut aber nicht fortgeworfen. Die Sonnenblumen werden auf einem anderen Modul wieder eingesetzt. Als Ersatz kommt hier ein Erdbeerfeld hin.
     
 
Anschliessend wird der alte Untergrund vorsichtig mit einem Stechbeutel entfernt und mit neuem Gips (der braun eingefärbt wurde) planiert.
     
 
Nachdem der Gips getrocknet ist, wurde mit einem Schraubendreher eine Treppe eingeritzt.
Um einen erdähnlichen Untergrund zu erhalten, wird brauner Sand in die noch feuchte brauner Farbe gestreut.
     
 
Zur Gestaltung der Erdbeerstauden wird, Streumaterial Laub von Noch, mit ein wenig rotem Sand (für die Erdbeeren) und Weissleim Wasser Gemisch, zu einem Brei gemischt...   ... und in langen bahnen, mithilfe einer Pinzette aufgehäuft.
     
 
     
 
     
 
Der Verkaufsstand wurde aus Balsaholzfurnier selber zusammengebastelt.   Nun braucht es noch eine Fahrverbotstafel damit niemand auf den Gedanken kommt auf dem Feldweg zu parkieren.
     
  Auch eine Wanderwegtafel darf nicht fehlen.
Die Wanderwegtafel wie auch die Fahrverbotstafel habe ich auf Papier ausgedruckt und mit Sekundenkleber Gel an einen Federstahldraht geklebt.

Der Durchmesser der Fahrverbotstafel beträgt etwa 3mm, damit es so schön rund wird, verwendete ich eine Lochzange.
     
 
 
Um Seerosenblätter darzustellen verwende ich ein Blatt Papier, dass auf der einen Seite hellgrün und auf der anderen Seite dunkelgrün bedruckt wird. Mit einer Lochzange (Durchmesser etwa 2,5mm) werden die Blätter gestanzt und anschliessen wird mit einer Schere bis zur Mitte hin eingeschnitten.   Für die Seerosenblüte wird ein Blatt Papier genommen, dass auf beiden Seiten leicht Rosarot eingefärbt ist. Mit einer Lochzange (Durchmesser etwa 2,5mm) werden die Blüten ausgestanzt, das ausgestanzte teil wird um eine Zahnstocher spitze gewickelt damit es eine Blütenform bekommt.
     
  Zwischendurch mal eine Übersicht.
     
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